Wir trennen jetzt Staat und Religion!

Die Trennung von Staat und Religion ist in Österreich nicht vollzogen.
Den staatlich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften stehen noch immer rechtliche Privilegien zu, die mit Demokratie heute und in Zukunft nicht vereinbar sind und geltendes Unrecht darstellen.

Die Laizismus-Initiative strebt die vollständige Trennung von Staat und Religion in Österreich und die Beseitigung dieser Sonderrechte an. Religion ist Privatsache und nicht dazu geeignet eine Bevölkerungsgruppe rechtlich besser zu stellen. Der Staat darf nicht diskriminieren.

Das unmittelbare Ziel dieser Initiative ist es möglichst breite Unterstützung für eine Erklärung zu bekommen, die den Parlamentsparteien als Handlungsgrundlage vorgelegt werden kann.

la_stoerer

FAQ


Was ist der Unterschied zwischen Laizismus und Laizität?
Was ist Laizismus?
Sind Staat und Religion nicht schon fein säuberlich von einander getrennt in Österreich?
Wird hier die Religionsfreiheit in Frage gestellt?
Können Gläubige diese Petition unterschreiben?
Ich kann diesen Text nicht unterschreiben, würde aber gerne.
Welche Folgen hat das für das Konkordat?
Soll der öffentliche Raum religionsfrei sein?

Blog



Die verschleierte Wirklichkeit - 17.03.2010

Warum weder die immensen staatlichen Zuwendungen an die katholische Kirche, noch die anderen Aspekte ihrer Machtausübung aufgegriffen und ernsthaft durchleuchtet werden, fragt Waltraud Prothmann. Nun gibt es also jede Woche aufgeregte Fernsehdiskussionen und Kommentare zur sexuellen Gewalt an Kindern. Geistliche, die angeblich nichts ahnten, fallen  betroffen aus allen Wolken und geben ihre bedauernden Lippenbekenntnisse ab. [...]

Missbrauchsfälle: AtheistInnen fordern systematische Aufarbeitung - 12.03.2010

500 Millionen für konfessionelle Privatschulen sollten hinterfragt werden Österreichs atheistische und humanistische Vereine fordern, dass die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche auch von staatlicher Seite aufgearbeitet werden. Was in den vergangenen Wochen bekannt wurde, zeige eine Kultur der Angst, des Schweigens und der Vertuschung. Nur abhängige Stellen könnten das systematisch aufarbeiten, sagen die Vereinsvorsitzenden. Sie [...]

Zur Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime - 23.02.2010

Der Besuch der Menschenrechtsaktivistin und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland Mina Ahadi in Wien am 26. Februar 2010 ist ein willkommener Anlass diese Organisation auch in Österreich zu etablieren. Der nun gegründete Zentralrat der Ex-Muslime will einerseits bei Alltagsproblemen helfen, die dadurch entstehen, dass ihnen durch den Islam eine Lebenseinstellung durch psychischen Druck [...]