Ziele
Derzeit gibt es in Österreich rund zwei Millionen Menschen (siehe Fakten), die keiner Religionsgemeinschaft angehören, das sind mehr als 20 % der Bevölkerung. Sie bilden damit die zweitstärkste Gruppe nach der Römisch-Katholischen Kirche.
“Die Konfessionsfreien” sind das Angebot einer rechtlichen Vertretung für diese große Bevölkerungsgruppe. Eine rechtliche Vertretung ist notwendig, weil Bürger/innen aufgrund ihrer Nicht-Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft Diskriminierungen im sozialen Ansehen und im beruflichen Alltag unterliegen. Näheres dazu unter Fakten.
“Die Konfessionsfreien” stellen sich daher folgende Aufgaben:
- Menschen ohne religiöses Bekenntnis, die sich humanistischen, sozialen und demokratischen Grundsätzen verpflichtet fühlen, organisatorisch zu erfassen und ihre Interessen dem Staat gegenüber zu vertreten;
- Für die Trennung von Staat und Kirchen / Religionsgesellschaften / Bekenntnisgemeinschaften (Laizität) im Sinne der religiösen Neutralität und der demokratischen Grundverfassung des Staates einzutreten, um ein Ende der gesellschaftlichen und politischen Privilegien der genannten Institutionen und damit der Diskriminierung der Konfessionsfreien in Österreich herbeizuführen;
- Alle Bestrebungen von Religionen, Kirchen und Sekten, Macht über Menschen auszuüben, zu verhindern;
- Menschen, die einer Religionsgemeinschaft angehören und aus dieser austreten wollen, beim gesetzlich vorgesehenen Austritt behilflich zu sein;
- Menschen, die durch Verschulden von Religionen, Kirchen oder Sekten mit psychischen oder juristischen Problemen konfrontiert sind, zu fachlich fundierter Beratung verhelfen;
- Sich für die Einführung eines verpflichtenden Ethikunterrichts für alle Schüler/innen einzusetzen, der nicht von Religionslehrern durchgeführt wird.